Das Rote Kreuz verwendet BlackBerry Smartphones zur Ablaufoptimierung
Das Österreichische Rote Kreuz leistet medizinische Hilfe für Menschen in Not. Es verfügt über Standorte in ganz Österreich. In Innsbruck allein arbeiten mehr als 90 Angestellte und 500 Freiwillige rund um die Uhr und leisten medizinische Hilfe. Um den Gemeinden effektiv zur Seite zu stehen und keine Ressourcen zu vergeuden, ist das Rote Kreuz auf eine reibungslose und effiziente Verwaltung angewiesen. Mitarbeiter der Notrufzentrale nehmen Anrufe entgegen, senden Rettungspersonal aus und erteilen telefonisch Anweisungen zur Ersten Hilfe. Das am Unfallort eintreffende Rettungspersonal reagiert schnell und besonnen und leitet die erforderlichen Maßnahmen ein – egal, ob Erste-Hilfe-Maßnahmen unmittelbar vor Ort, Warten auf die Notärzte oder der Transport in ein Krankenhaus.
Diese Ersthelfer müssen zusätzlich Informationen über den Notfall sammeln und die am Patienten durchgeführten Hilfemaßnahmen dokumentieren. Sie erfassen grundlegende Patienteninformationen, einschließlich der Versicherungsdetails, sodass die Kosten des Notfalldiensts der Versicherung des Patienten in Rechnung gestellt werden können. In der Vergangenheit wurde dies manuell ausgeführt, was zusätzlich zum Stress des Rettungspersonals beitrug und die Wahrscheinlichkeit von Fehlern erhöhte. Zur Optimierung der Abläufe war das Rote Kreuz auf der Suche nach einer mobilen Lösung.
Das Österreichische Rote Kreuz entwickelte zusammen mit WebDynamite IT Solutions, einem BlackBerry-unabhängigen Softwareanbieter, eine Lösung für sein Rettungspersonal am Boden. Das Rote Kreuz vergab BlackBerry-Smartphones an seine freiwilligen Ersthelfer, die es ihnen ermöglichen, mit den Mitarbeitern in der Notrufzentrale in Verbindung zu bleiben sowie wichtige Patienten- und Transportinformationen bereits vor Ort zu übermitteln. Die freiwilligen Ersthelfer geben die Unfalldaten, Rettungsmaßnahmen sowie die Blutgruppe, das Alter, Geschlecht und die Versicherungsinformationen des Patienten in ihre BlackBerry-Smartphones ein. Diese Informationen werden direkt an die Zentrale in Innsbruck gesendet, d. h. ohne den Umweg über das lokale Verwaltungspersonal oder die Rechnungsstellen. Zusätzlich müssen Mitarbeiter Formulare nicht mehr manuell ausfüllen und einreichen, wodurch die Effizienz gesteigert und die Kosten deutlich gesenkt werden.
Arno Haider, Assistent der Geschäftsführung des Österreichischen Roten Kreuzes, berichtet, dass die Ersthelfer viel effizienter arbeiten, seitdem sie die BlackBerry-Lösung zur Dokumentation ihrer administrativen Daten verwenden. Selbstverständlich sei die Arbeit noch immer sehr unplanbar und anstrengend, die Transportinformationen und die Rechnungsstellung seien jedoch optimiert und reibungslos in die Abläufe integriert worden. Dies ermögliche eine schnellere Durchführung der Arbeit, was häufig ausschlaggebend sei.
Bis zum heutigen Zeitpunkt verwenden beim Österreichischen Roten Kreuz 70 Angestellte und 300 Freiwillige ein BlackBerry-Smartphone. Für die Zukunft möchte das Österreichische Rote Kreuz die BlackBerry-Lösung nicht mehr nur für das Rettungspersonal am Boden, sondern auch darüber hinaus verwenden. Ärzte in Krankenhäusern könnten Informationen über den Zustand des Patienten über das BlackBerry-Smartphone der Mitarbeiter des Notfalldiensts erhalten und wären somit noch besser auf den Patienten vorbereitet.
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