BlackBerry Connection > IT Edition > Admin-Tipps: Das New Jobs Feature und ID Enterprise Activation Issues

Admin-Tipps: Das New Jobs Feature und ID Enterprise Activation Issues

Admin-Tipps: Das New Jobs Feature und ID Enterprise Activation Issues

Auch in diesem Monat haben wir wieder zwei wertvolle Tipps für Administratoren. Der erste erklärt, welche Vorteile das New Job Feature hat, das in BlackBerry Enterprise Server v5.0 enthalten ist. Der zweite Tipp erklärt, wie Sie Enterprise Activation Issues erkennen und dabei auftretende Probleme lösen.

TIPP 1: JOB ERLEDIGT: WAS NÜTZT MIR JETZT DAS NEW JOBS FEATURE?

Mit BlackBerry Enterprise Server v5.0 wurden Jobs als wichtiges Feature beim BlackBerry® Administration Service eingeführt. Wenn nun mehrere Aufrufe beim BlackBerry Enterprise Server eingehen, sorgt das New Jobs Feature dafür, dass mehrere parallele Prozesse geordnet ablaufen können.

Da die neue Oberfläche webbasiert arbeitet, musste auch eine Möglichkeit geschaffen werden, gleichzeitig eintreffende Anfragen zu bearbeiten. Deshalb haben wir Jobs eingeführt. Jobs sind Gruppen von Befehlen, die zur Ausführung anstehen. Wenn ein Administrator einen Befehl ausführt, wird dieser zum BlackBerry Administration Service gesendet, wo er mit anderen Befehlen zusammengefasst wird, die ebenfalls auf Ausführung warten. Wenn der Befehl bereits von einem anderen Administrator ausgeführt wurde, wird er je nach Situation ignoriert oder aktualisiert.

Die folgenden Befehle nutzen den Job-Terminplaner:

  • IT-Policy
  • Applications Push
  • OTASL
  • Native Application Settings

Was bringt die neue Job-Struktur?

Standardmäßig werden Jobs im Rhythmus von 15 Minuten abgearbeitet. Deshalb können etwa bei geräteorientierten Prozessen Verzögerungen von bis zu 15 Minuten auftreten, was manche Leute irritiert, weil es früher solche Verzögerungen nicht gab.

Application Push, Application Settings, OTASL und IT-Policy gehören allesamt zu dieser Kategorie; die folgenden Befehle werden dagegen unabhängig vom Job-System sofort ausgeführt:

  • Kill
  • Resend Service Books
  • Resend IT Policy

Um den SQL Server und andere BlackBerry Services nicht zu überlasten, musste eine geordnete Verwaltung der Jobs eingeführt werden. Dies geschieht durch Throttling und Scheduling: Begriffe, die eng mit der Job-Organisation verknüpft sind. Viele Administratoren kennen diese Begriffe bereits von BlackBerry Enterprise Server v4.1. Dies soll unser Ausgangspunkt für die Erklärung von Throttling und Scheduling sein und was Sie mit dieser Funktion dank BlackBerry Administration Service jetzt tun können.

  • Throttling ist ein Verfahren zur Steuerung des Workloads auf einem System. Mit BlackBerry Administration Service kann man sowohl auf der Systemebene als auch auf Job-Level eingreifen. Auf der Systemebene wird festgelegt, wie viele Tasks gleichzeitig ablaufen können. Auf Job-Level kann man je nach individuellem Job eingreifen.
  • Scheduling wird aktiv, bevor ein Job generiert wird, und zwar entsprechend den gewählten Settings – vorausgesetzt, Reconciliation findet statt. Während der Reconciliation sucht der BlackBerry Administration Service andere Tasks, die bereits auf Ausführung warten und sorgt dafür, dass nur die jüngsten Settings angewendet werden. Das ist notwendig, um zu verhindern, dass Änderungen in falscher Reihenfolge ausgeführt werden. Wenn die festgelegten Scheduling Conditions erfüllt sind, wird der Job generiert. Mit dem BlackBerry Administration Service kann man allerdings Jobs auch direkt steuern, indem man den Schedule-Eintrag verändert. So ist es möglich, bei Bedarf den Schedule vorübergehend anzupassen.

Mit Throttling und Scheduling stehen also zwei mächtige Werkzeuge zur Ablaufsteuerung zur Verfügung.

Tutorial für den BlackBerry Administrative Service (nur in englischer Sprache verfügbar)


TIPP 2: PROBLEME BEI DER ENTERPRISE ACTIVATION ERKENNEN UND LÖSEN

Falls beim Enterprise Activation Prozess Probleme auftreten, finden Sie hier ausführliche Anleitungen zur Lösung:

KB13852: Identifying and troubleshooting enterprise activation issues (nur in englischer Sprache verfügbar)